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 Der Wassersammler bei der Burg Hohenecken: Südlich der Burgruine Hohenecken (nahe Kaiserslautern) befindet sich der Eingang einer hangparallelen Wasserfassung, die bergseitig durch den anstehenden Fels und talseitig durch eine vorgesetzte Mauer begrenzt und mit großen Steinplatten abgedeckt ist. Am Fels austretendes oder herab laufendes Wasser wird im Gang gesammelt und einem vor dem Eingang stehenden Laufbrunnen zugeführt, der in den 1930er Jahren erstellt wurde. Von dem ursprünglich mindestens 48 m langen Gang sind noch etwa 15 m begehbar. Das gesammelte Wasser könnte zur Burg transportiert worden sein.\\ Der Wassersammler bei der Burg Hohenecken: Südlich der Burgruine Hohenecken (nahe Kaiserslautern) befindet sich der Eingang einer hangparallelen Wasserfassung, die bergseitig durch den anstehenden Fels und talseitig durch eine vorgesetzte Mauer begrenzt und mit großen Steinplatten abgedeckt ist. Am Fels austretendes oder herab laufendes Wasser wird im Gang gesammelt und einem vor dem Eingang stehenden Laufbrunnen zugeführt, der in den 1930er Jahren erstellt wurde. Von dem ursprünglich mindestens 48 m langen Gang sind noch etwa 15 m begehbar. Das gesammelte Wasser könnte zur Burg transportiert worden sein.\\
 Der Gang im Staudamm des Isenachweihers: Für den Betrieb der Saline in Bad Dürkheim wurden um 1737 der Isenach-Weiher und sein Staudamm errichtet. Diesen unterquert ein aus mächtigen Sandsteinblöcken gemauerter Grundablass-Gang. An seinem dem Weiher zugewandte Ende ist der Gang an einen Schacht ("Mönch") angeschlossen, der vor der Staumauer steht und zum Weiher hin durch Bretter verschlossen ist. Zieht man die Bretter nach und nach aus ihren seitlichen Führungen, so fließt Wasser in den Mönch und durch den Gang ab. Man kann so den Wasserspiegel regeln und den Weiher völlig trockenlegen. Die abgestufte Deckenstruktur des Ganges ist dadurch zu erklären, dass noch 1924 über den Damm ein Überlauf-Gerinne verlief, das luftseitig über ein Kaskaden-Bauwerk ins Tal geleitet wurde. Die im Gang sichtbaren Abstufungen der Decke entsprechen den Stufen ehemaligen Überlauf, der unter einer 1935 fertig gestellten Verbreiterung des Dammes (heute Parkplatz) verborgen ist. Im Jahr 2009 wurde der undichte Staudamm saniert und Teile der abgestuften Deckenstruktur zerstört.\\ Der Gang im Staudamm des Isenachweihers: Für den Betrieb der Saline in Bad Dürkheim wurden um 1737 der Isenach-Weiher und sein Staudamm errichtet. Diesen unterquert ein aus mächtigen Sandsteinblöcken gemauerter Grundablass-Gang. An seinem dem Weiher zugewandte Ende ist der Gang an einen Schacht ("Mönch") angeschlossen, der vor der Staumauer steht und zum Weiher hin durch Bretter verschlossen ist. Zieht man die Bretter nach und nach aus ihren seitlichen Führungen, so fließt Wasser in den Mönch und durch den Gang ab. Man kann so den Wasserspiegel regeln und den Weiher völlig trockenlegen. Die abgestufte Deckenstruktur des Ganges ist dadurch zu erklären, dass noch 1924 über den Damm ein Überlauf-Gerinne verlief, das luftseitig über ein Kaskaden-Bauwerk ins Tal geleitet wurde. Die im Gang sichtbaren Abstufungen der Decke entsprechen den Stufen ehemaligen Überlauf, der unter einer 1935 fertig gestellten Verbreiterung des Dammes (heute Parkplatz) verborgen ist. Im Jahr 2009 wurde der undichte Staudamm saniert und Teile der abgestuften Deckenstruktur zerstört.\\
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 58 Seiten, 77 Abbildungen  -  4,50 Euro 58 Seiten, 77 Abbildungen  -  4,50 Euro
forschung/veröffentlichungen.txt · Zuletzt geändert: 2026/10/21 18:40 von joerg
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